Kategorie: Kabarett

▣ Franziska Wanninger: Wenn du wen brauchst, ruf mich nicht an

Franziska Wanninger Wenn du wen brauchst, ruf mich nicht an Die Telefonleitungen glühen, denn Franziska Wanninger bringt nach ihrem Erfolgsabend „Für mich soll’s rote Rosen hageln“ ein neues Kabarettprogramm raus! „Wenn du wen brauchst, ruf mich nicht an“ ist eine kurzweilige Melange von erfrischender Ehrlichkeit. Denn wer gibt schon gern zu, dass die eigenen Ratschläge öfter mal nach hinten los gehen. Schließlich sind alle Paare, bei denen die preisgekrönte Kabarettistin Trauzeugin war, längst wieder geschieden. Geboren im Aszendenten „ein Wunschkind warst du nicht“, dafür ausgestattet mit einer gehörigen Portion Humor, hat Franziska Wanninger schon früh gelernt, widrige Umstände in herrlich komische Geschichten zu verwandeln. Sie erzählt von der Lässigkeit des Älterwerdens, viel zu früh gestorbenen Goldfischen und den Abgründen ihrer ganz und gar nicht normalen Familie. Freuen Sie sich auf einen lustigen Abend, umrahmt von schmetterndem Gesang, gespickt mit pointierten Abhandlungen über nichts Geringeres als das Leben an sich: Umzüge, Hotelbetten, die Liebe, das Glück und der Tod! Und das Glück, zwar schon über 40, aber wenigstens noch nicht tot zu sein. Charmant und mit großer schauspielerischer Komik reißt „La Wanninger“ in gewohnter Manier ihr Publikum mit und lässt es teilhaben an ihren großartig ersponnenen doppelbödigen Figuren. Und sind wir uns mal ehrlich: Anstrengende Zeiten verlangen nach leichtfüßigen Abenden. Bei aller Bescheidenheit, aber ein Abend bei Franziska Wanninger ist wie eine willkommene Auszeit und außerdem mindestens so nachhaltig wie der Hochzeitsschrank von Tante Traudl. Lauschen Sie den urkomischen Geschichten dieser bayerischen Granate. Schreien Sie, lachen Sie, toben Sie! Aber rufen Sie bloß nicht bei ihr an. „Wie locker hingeworfen wirkt ihr mit mehreren Songs aufgelockertes Programm, als ob ihr mindestens die Hälfte der Pointen spontan auf der Bühne eingefallen ist. Erst ganz allmählich bemerkt man, wie geschickt und klug die Gags aufgebaut und entwickelt sind.“ (Münchner Merkur) „Wanninger setzt Pausen und Pointen im richtigen Moment, verliert nie den roten Faden und zeichnet einen unvergesslichen Charakter nach dem anderen.“ (Süddeutsche Zeitung)

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▣ Gemeindefest

Kulturen teilen – Freundschaften leben Gemeindefest Eching Freitag, 18. Juli – Samstag, 19. Juli Freuen Sie sich auf ein buntes Programm für Groß und Klein mit mitreißender Musik, Kinderprogramm, vielfältigen Aktivitäten unserer Einrichtungen und Vereine sowie kulinarische Köstlichkeiten der örtlichen Gastronomie. Freitag, 18. Juli 15:00     Familienmusik Servi 17:00     Begrüßung 18:00     Bands der Musikschule Eching 20:00     Guten A-Band 22:00     Party mit DJane Ingrid im Bürgerhaus-Foyer Samstag, 19. Juli 10:00     Kinderchor und Bläserbande der Musikschule Eching 11:00     SC Eching Turnen 11:30     SC Eching Karate 13:00     SC Eching Ballett: Der Nussknacker 14:00    Natyanjali Indische Tanzakademie 15:00     Teenie-Garde der Narrhalla Heidechia 16:00     Mitmach-Tanz: Salsa und Merengue 17:00     Sommerkonzert des Musikverein St. Andreas Eching 18:00     Ansprache Bürgermeister Thaler 18:30     SC Eching Modern Dance 18:45     Natyanjali Indische Tanzakademie 20:00    CubaBoarisch 2.0     Bilder: Familienmusik Servi (c) Servi Guten A-Band (c) Stefan Kohler DJane Ingrid (c) Jessica Kassner

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▣ Gerhard Polt & NouWell Cousines „Fröhliche Frohheit“

Gerhard Polt & NouWell Cousines: Fröhliche Frohheit „Es dauert manchmal doch geraume Zeit“, gesteht Gerhard Polt, „bis dass man erkennt, dass der Nikolaus kein Heiliger, sondern ein Mensch und dass der Krampus ein Arschloch ist.“ – Polt ist einfach wunderbar. Gerade in der ach so heiligen Vorweihnachtszeit tischt er uns die skurrilsten Geschichten auf, die so gar nicht zum „Gesäusle“ dieser Zeit passen. Sein schwarzer Humor ist umwerfend komisch. Rechtzeitig zur Weihnachtszeit präsentiert Gerhard Polt seine Erzählungen rund um die ach so „Staade Zeit“. Bei Polt ist der Blickwinkel auf die stillen Tage natürlich ein ganz besonderer: Mit beißender Ironie seziert der bayerische Grantler das rituelle Absolvieren des vorweihnachtlichen Pflichtprogramms in der großstädtischen Kleinfamilie. Er beobachtet Radioreporter auf brauchtumsmäßiger Feldforschung oder die von vorweihnachtlicher Nächstenliebe ergriffene Familie auf der Suche nach einem „Einsamen“, der bei ihnen den Heiligen Abend verbringen möchte. Musikalisch umrahmt werden Polts Geschichten in der „pränatalen Zeit“ von den NouWell Cousines. Die Well-Cousinen Maria und Maresa, Cousin Matthias und ihr Kompagnon Alexander Maschke präsentieren ein spritziges Crossover von Volksmusik, frechen Liedern und klassischen Stücken. Gerhard Polt, geboren 1942 in München, aufgewachsen im Wallfahrtsort Altötting, studierte in Göteborg und München Skandinavistik. Seit 1975 brilliert Polt als Kabarettist, Schauspieler, Poet und Philosoph auf deutschen und internationalen Bühnen. Bücher, Filme, Fernsehserien, „Scheibenwischer“ mit Dieter Hildebrandt, legendäre Theaterabende an den großen Münchner Theatern. 2001 wurde er mit dem Bayerischen Staatspreis für Literatur („Jean-Paul-Preis“) ausgezeichnet. Polt lebt und schreibt in Schliersee, München und Terracina. Was die Well-Cousinen Maria und Maresa, Cousin Matthias und ihr Kompagnon Alexander Maschke fabrizieren, ist nicht die „haute cuisine“ des Gaumens sondern die der Musik. In einem spritzigen Crossover von Volksmusik, über freche Lieder, bis hin zu klassischen Stücken bieten diese jungen Künstler – zu 3/4 dem Suppentopf der Familie Well entsprungen – dem Zuhörer alles, was er sich von einem musikalisch hochwertigen Menü erhoffen kann. Bei den NouWell Cousines stehen trotz hoher Verwandtschaftsdichte vier unterschiedliche Charaktere auf der Bühne, die mit ihrer Spielfreude, Virtuosität und Vielseitigkeit bestechen. Talent, Bühnenlust und Humor hat ihnen die Musikerfamilie Well mitgegeben. Sie haben jedoch ihren eigenen Stil enwickelt – genreübergreifend, weltoffen und regional verwurzelt. In ihren Liedern behandeln sie sowohl gesellschaftskritisch als auch humorvoll Themen ihrer Generation – ohne sich dabei zu ernst zu nehmen. Der Spaß an der Freude steht immer im Vordergrund ihres Programms. Die Ideen zu ihren Texten und ihrer Musik holen sie sich in ihrer Münchner Stamm-Boazn Johanniscafé – ein Schmelztigel der verschiedenen Kulturen und G’sichtern. Hier sitzen Studenten, Bierdimpfel, Hipster, Rentner, Akademiker und Handwerker zu jeder Tages- und Nachtzeit zusammen und schwadronieren über das Leben. Das Programm der nouWell cousines ist so vielseitig wie dieses Publikum und die Musik aus der Jukebox: Boaznklassik!   ! Restkarten im Bürgerhaus-Büro erhältlich !

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▣ Bruno Jonas: Klappe halten

KLAPPE HALTEN Das neue Soloprogramm von BRUNO JONAS Mitten in der Zeitenwende wird Jonas eine Rolle angeboten. Er soll in einer Filmsatire mit dem Titel „Herzlos“ den Chefredakteur eines vielbeachteten Leitmediums spielen. Dieser Journalist ist ein übler Bursche, ein skrupelloser Charakter ohne Moral und Anstand, der nur den eigenen Vorteil im Blick hat, ein Macher, dem jeder Mittel recht ist, um Aufmerksamkeit für sich und sein Medium zu bekommen. Unwahrheiten, Halbwahrheiten, Auslassungen und Fake News begründen seinen Erfolg. Nach der Lektüre des Drehbuchs kommt Jonas empört auf die Bühne und beginnt sein neues Programm „KLAPPE HALTEN“ mit dem Ausruf: „Dieses miese Arschloch kann ich nicht spielen!  Das hat mit Satire nichts zu tun. Jonas legt sich selbstkritische Fragen vor: Was darf Satire? Wirklich alles oder geht manches doch zu weit und sollte man dann lieber die Klappe halten? Selbstzensur üben? Welche Rolle wird von ihm erwartet, nicht nur im Film, in der Wirklichkeit, in der Öffentlichkeit, im Privaten, im Spektrum der Meinungen in dieser Demokratie: Gibt es am Ende doch ein richtiges Leben im falschen? Was ist richtig, was ist falsch? Jonas weiß nicht, ob er geistig noch optimal eingestellt ist. Er sieht sich als Abweichler und leidet darunter. „Hab ich noch die vorgeschriebenen Ängste?“ fragt er sich. Die Angst vor dem Weltuntergang ist bei ihm bedauerlicherweise noch im grünen Bereich. Der Gedanke an einen energiepolitischen Blackout mit mehrjähriger Dunkelflaute dagegen macht ihm seltsamerweise Angst. Auch beschleicht ihn zunehmend eine diffuse Angst, wenn in der sich `transformierenden Gesellschaft` eine neue, vermeintlich woke Spitzelmentalität auf dem Vormarsch ist, mit deren Hilfe die Demokratie gerettet werden soll. Der Glaube an den Osterhasen und die Auferstehung scheint ihm hingegen plausibler zu sein als die Verwirklichung eines europäischen GuteGrenzkontrollen FachkräfteEinwanderungsBürokratieabbauGesetzes. Doch trotz der globalen um sich greifenden Krisen will sich bei Jonas partout keine Panik einstellen. Immer öfter entscheidet sich der Kabarettist gegen die neuen Formen der Meinungsfreiheit: die `stille Meinung`, das `beredte Schweigen`. Das `Klappen halten`. Am Ende mehren sich bei ihm die Gründe, die Rolle des Arschlochs anzunehmen. Triggerwarnung: Es werden in diesem Programm sprachsensible Ausdrücke vermieden, die Mendelschen Gesetze diskussionslos als xy-gelöst vertreten, unterkomplexe Gedankenkonstruktionen ohne Rücksicht auf koalitionsbedingte Farbkonstellationen professionell begutachtet, ultrahocherhitz und für den Versand exklusiv über ups vorbereitet, um am Werkstoffhof CO2frei als Sondermüll deponiert zu werden.

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