
Rückblick Frühjahr – Sommer 2026
Eine Saison voller Klang, Komik und Kunterbunt Rückblick auf das Kulturprogramm im Bürgerhaus Eching, Frühjahr – Sommer 2026 Vom ersten Wort der Lesung im März bis zum letzten Harfenklang im Juli: Die Saison Frühjahr – Sommer 2026 hat unser Bürgerhaus mit Musik, Literatur, Kabarett und Theater gefüllt. Zeit, gemeinsam zurückzublicken auf wunderbare Veranstaltungen, die alle so unterschiedlich – und auf ein Publikum, das jeden dieser Abende und Vormittage mitgetragen hat. Ein literarischer Start im März Den Auftakt der Saison machte am 11. März Anton Leiss-Huber in der Gemeindebücherei. Denn wo kann man einem Roman besser lauschen als zwischen Reihen voller Büchern? Der Autor nahm uns mit seinem ersten historischen Roman »Der große UfA-Bluff« mit auf eine Zeitreise ins Jahr 1945 – eine Geschichte von Überlebenskampf, Liebe und Widerstand, basierend auf einer wahren Begebenheit und ausgezeichnet mit dem Förderstipendium Literatur des Freistaats Bayern 2022. Mozart am Sonntagmorgen Nur wenige Tage später, am 15. März, lud das Kammerorchester Eching zur Konzert-Matinee »Mozart Medaillon«. 20 Musikerinnen und Musiker um die Solisten Yuki Kuwano (Violine) und Martin Kiefl (Viola) entführten uns in Mozarts Welt. Am Pult stand Gastdirigent Adam Kalbfuß. Ein Vormittag, der zeigte, wie vielfältig Mozart klingen kann. Überrascht von viel mehr Besuchern, als erwartet konnte die Vorstellung erst einige Minuten später beginnen, da die Warteschlange an der Abendkasse so lang war. Mit jeder Minute stiegen die Spannung und Erwartungen, die das Orchester sogar noch übertrafen. Große Bühne für die Kleinsten Am 21. und 22. April gehörte, aufgrund der hohen Nachfrage, das Bürgerhaus an insgesamt fünf statt der geplanten vier Vorstellungen den jungen Zuschauerinnen und Zuschauern: »Pippa, das mutige kleine Schaf«, ein Figurentheater zeigt liebevoll gespielt von Claudia de Boer, wie bereits die ganz kleinen viel bewirken können, wenn sich sich etwas trauen. Das wunderbare an diesen Theatervormittagen ist, dass nicht nur die Kinder mit offenen Mündern gespannt zusehen, sondern auch Lehrerinnen und Eltern gefesselt sind. Kabarett mit Haltung Am 7. Mai stellte sich das ausverkaufte Haus den unbequemen Fragen von Bruno Jonas: Unter dem Titel »Klappe halten« Was darf Satire? Wirklich alles – oder geht manches zu weit? Zwischen Selbstzensur, Rollenerwartungen und dem Spektrum der Meinungen in dieser Demokratie landete der Abend immer wieder bei der großen Frage, ob es am Ende doch ein richtiges Leben im falschen gibt. Kluge Unterhaltung, die über den Applaus hinaus nachwirkte. Auch Franziska Wanninger brach mit »Wenn Du wen brauchst, ruf mich nicht an« gängige Tabus. Fazit: Man darf sich auch mal nur um sich selbst kümmern, anstatt es allen anderen Recht zu machen – dazu Gesang und Abhandlungen über Leben, Liebe, Glück und Tod. Gelacht wurde viel, wiedererkannt noch mehr. Saiten, Swing und Oper im Freien Der Sommer stand ganz im Zeichen der Musik: Das Molina Guitar Duo mit »Die Kunst der Polyphonie« zeigte seine Liebe zur Kammermusik mit Projekten jenseits des gängigen Repertoires und eigenen Arrangements. Ein Konzert, das die Gitarre größer klingen ließ, als man es erwartet. Auf keinen Fall fehlen darf, wie immer am ersten Montag im Juli: Die Echinger Big Band unter der Leitung von Bernhard Ullrich. Mit ihrem »Best of« traten die Musiker aus den eigenen Reihen in den Mittelpunkt und präsentierten ihre persönlichen Lieblingsstücke – und ein Abend voller Rhythmus, Virtuosität und Leidenschaft, bei dem die Verbindung zwischen Bühne und Publikum besonders spürbar war. Auch die inzwischen etablierte »Musik auf Rädern« lockte wieder viele Besucher an, sodass die Stühle im Theatergarten bei weitem nicht ausreichten. Dieses Jahr mit dabei: Mozarts »Die Entführung aus dem Serail«. Mitreißend erzählt und wunderschön vorgetragen, durfte das Publikum an der ein oder anderen Chorstelle selbst aktiv mitsingen, um die Sänger zu unterstützen. Ein unterhaltsamer Abend bei lauem Sommerwetter, der auf jeden Fall lange in Erinnerung bleiben wird. Den Abschluss der Saison bildete eine besondere Gruppe, die in dieser Zusammenstellung sicher noch nicht viele hören konnten: Vier Harfen überraschten mit einem kreativen, unkonventionellen Repertoire, das die traditionelle Wahrnehmung der Harfe neu definierte – mit sattem Sound und lässigen Grooves. Ein Saisonfinale, das gute Laune mit nach Hause gab. Danke – und bis zur nächsten Saison Elf Veranstaltungen, vier Sparten, ein Publikum: Wir bedanken uns herzlich bei allen Künstlerinnen und Künstlern, bei den Echinger Ensembles, bei allen Helferinnen und Helfern hinter den Kulissen – und ganz besonders bei Ihnen, die Sie unser Kulturprogramm mit Ihrem Besuch erst zum Leben bringen. Und das Beste: Das Programm für die kommende Saison ist bereit zum Verkauf. Wer nichts verpassen möchte: Abonnieren Sie unseren Newsletter und folgen Sie uns in den sozialen Medien oder klicken Sie sich einfach direkt jetzt durch unser neues Programm.




