Kategorie: Bürgerhaus-Veranstaltung

▣ Lesung: Andreas Föhr: „Bodenfrost“

„BODENFROST“ Der Tod ist manchmal nicht die beste Lösung. Kriminalroman Ein Wallner & Kreuthner Krimi, Band 12 Andreas Föhr, Jahrgang 1958, gelernter Jurist, verbindet juristische Expertise mit bayerischem Witz. Nach seiner Promotion arbeitete er als Anwalt und bei der Rundfunkaufsicht, bevor er ab 1991 Drehbücher für das Fernsehen schrieb. Seine preisgekrönten Kriminalromane um das Ermittlerduo Wallner & Kreuthner stehen regelmäßig monatelang unter den Top 10 der Bestsellerlisten. Föhrs Werk ist geprägt von der Dynamik zwischen dem korrekten Kommissar und dem anarchischen Polizeiobermeister. Zuletzt war „Totholz“ Platz 2 der SPIEGEL-Bestsellerliste. Der Bestseller-Roman Bodenfrost setzt die Erfolgsgeschichte fort und konfrontiert das Duo erneut mit einem eiskalten Verbrechen im Oberland. Andreas Föhr lebt zusammen mit seiner Frau und einem Kater in einem alten Bauernhaus in der Nähe von Wasserburg. Wenn er nicht gerade schreibt, geht er am liebsten zum Wandern und Skifahren in die Berge, kocht Lasagne oder genießt das Leben in Italien und dem Burgund. Die Veranstaltung findet in der Gemeindebücherei statt. Einlass ab 19:00 Uhr. Foto Föhr © Thomas Dashuber

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▣ Irish Folk Night – Matching Ties

The Matching Ties Irish Folk Night Music and Dance of Ireland Irish Folk Night mit „Matching Ties-Quintett“ und der irischen Tanzgruppe „O’Brannlaig Rinceoir“ „Matching Ties“ Quintett und die O’Brannlaig Rinceoir Irish Dancers: Paul Stowe (USA) Gitarre, Oktave Mandoline, Banjo, Bodhrán (irischer Rahmentrommel), Gesang Sepp Zauner (Regensburg) Geige, Whistles (irische Metallflöten), Sebastian Dorn (Regensburg) Geige, Akkordeon Lars Pfeiffer (Frankfurt)   Uilleann Pipes (irischer Dudelsack), Tin u. Low Whistles (irische Metallflöten), Gesang Konrad Stock (München)  Bodhrán, schottische Dudelsack, Whistles Irish Folk Night mit Matching Ties und die O’Brannlaig Rinceoir Irish Dancers Die fünf führenden Folk-Musiker der europäischen Szene mit den zusammenpassenden Krawatten Paul Stowe (USA), Konrad Stock (München), Sepp Zauner (Regensburg), Sebastian Dorn (Regensburg), Lars Pfeiffer (Frankfurt) -featuring „Twin Fiddles“ mit den 2 Folkgeiger Sepp und Sebastian – spielen eine vielfältige und einzigartige Mischung aus irischem, englischem und schottischem Folk auf traditionellen Saiteninstrumenten, Flöten, Geige, Dudelsack und Bodhrán (irischer Trommel). Sie sind nicht nur gekonnte Stilisten auf einer Vielzahl von akustischen Saiteninstrumenten, sondern auch begnadete Sänger und Entertainer. Bei den Irish Folk Night begleiten sie live die „O’Brannlaig Rinceoir Irish Dancers“ -2015 Team-Weltmeister und aktuelle Weltmeister der World of Irish Dance Association. Irische Musik und Tanz auf höchstes Niveau.   Fotos (c) Nicolas Keckl

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▣ Claudia Pichler: „Kopfnuss und Konterbier“

Claudia Pichler „Kopfnuss und Konterbier“ Das neue Solo-Programm der Münchner Kabarettistin Claudia Pichler ist ein Unikum: Die Münchnerin wirkt auf den ersten Blick so sanft und charmant wie ein Frühlingsmorgen, seziert in feiner Sprache mit bairischem Einschlag allzu menschliche Abgründe und beherrscht dabei gekonnt die gesamte Klaviatur der Komik. Ein Abend mit Fr. Dr. Pichler – sie promovierte über keinen Geringeren als Gerhard Polt – verbindet scharfzüngige Gesellschaftsbeobachtungen mit herrlich trockenem Humor. Man muss nicht im Boxring stehen, um Schläge zu kassieren. Das Leben verteilt ständig Leberhaken, Magenschwinger und Gnackwatschn. Plötzliche Krankheit, der Papa stirbt, Beziehungsdrama und der Hamster hustet auch bedenklich. Ständig muss man folgenreiche Entscheidungen treffen und ist doch schon bei Alltagsfragen wie dem Kauf eines neuen WC-Sitzes hoffnungslos überfordert. Von globalen Krisen ganz zu schweigen!Wie soll man damit nur fertig werden? Auf jeden Fall nicht alleine. Der Mensch ist ein soziales Wesen und funktioniert am besten in Kooperation. Deshalb ist Einsamkeit eine der bedrohlichen Zivilisationskrankheiten unserer Zeit. Jeder kennt sie, niemand spricht gern darüber. Sie lauert hinter jedem Eck, nach dem verkackten Tinder-Date, der gekündigten Freundschaft oder im nächsten perfekten Social-Media-Feed. Denn das Gras auf der anderen Seite scheint immer grüner – inzwischen immerhin legal. Resilienz ist das Zauberwort, weil nicht jede Krise mit einem Konterbier beantwortet werden kann. Schon gar nicht, wenn eine plötzliche Histamin-Intoleranz den Biergenuss verdirbt. Kein Bier, kein Schweinsbraten – was bleibt da noch von der bayerischen Identität? Eine ganze Menge, wie Claudia Pichler auf der Bühne beweist, viel Tiefgründiges, herrlicher Schmarrn, haarsträubende Aufreger und spaßige Lieder. Denn wenn die Zeiten dunkler werden, wird auch der Humor schwärzer und notwendiger denn je. Ein Abend voller Charme, Satire und treffsicherer Beobachtungen. Biografisches Claudia Pichler wurde 1985 in München geboren, studierte Literaturwissenschaften und wurde mit einer Doktorarbeit über Gerhard Polt promoviert. Seit 2019 erobert sie als Solo-Kabarettistinnen die Bühnen Bayerns und dem Rest der Welt. Regelmäßig ist sie im TV zu Gast (u.a. ARD Ladies Night, BR Schlachthof, Kabarett aus Franken). 2023 wurde Claudia Pichler mit dem Dialektpreis Bayern ausgezeichnet und zur Münchner Turmschreiberin ernannt. 2024 erhielt sie den Burgenländischen Kabarettpreis. „Der Mix aus Bayern-Politik, München-Lifestyle und fröhlichem Nonsense kommt bei der Pichlerin beeindruckend lässig und überwältigend charmant über die Rampe.“ (Abendzeitung, Mathias Hejny 15.4.2024) „Claudia Pichler begeistert als Fachfrau fürs Bairische.“ (Süddeutsche Zeitung) „Claudia Pichlers Kopf steckt voller Humor und sie selbst glänzt vor Charme.“ (Nürnberger Nachrichten) Claudia Pichler ist ein Unikat: Sanft im Auftritt, scharf in der Analyse. Mit feinem Sprachgefühl und bairischem Einschlag legt sie menschliche Abgründe frei – und trifft dabei stets den komischen Nerv. Als promovierte Polt-Kennerin verbindet sie gesellschaftliche Tiefenbohrung mit trockenem Witz – präzise, pointiert und urkomisch. Denn: Man muss nicht in den Ring steigen, um Prügel einzustecken. Das Leben teilt aus – Leberhaken, Magenschwinger, emotionale Gnackwatschn. Krankheit, Tod, Trennung – und dann hustet auch noch der Hamster. Selbst die Wahl des neuen Klodeckels wird zur Zerreißprobe. Und während wir über die nächste Entscheidung stolpern, tobt draußen die Welt. Wie überlebt man das alles? Sicher nicht im Alleingang. Der Mensch braucht Verbindung – doch Einsamkeit ist längst zur Volkskrankheit geworden. Sie hockt hinter dem perfekt inszenierten Instagram-Feed, nach dem Tinder-Date mit Ghosting-Garantie oder zwischen WhatsApp-Blasen und echten Lücken im Leben. Das Gras auf der anderen Seite? Immer grüner – neuerdings sogar legal. Doch wenn’s kracht im Leben, reicht ein Konterbier nicht immer. Vor allem nicht mit Histaminintoleranz. Kein Bier, kein Schweinsbraten – was bleibt da noch vom bayerischen Lebensgefühl? Eine ganze Menge, sagt Claudia Pichler – und serviert sie auf der Bühne: Tiefgang, Schmarrn, Aufreger und Lieder mit Wucht. Denn wenn’s dunkler wird, braucht’s hellen Humor – und der darf ruhig rabenschwarz sein. Ein Abend mit Herz, Hirn und Hintersinn – bayerisches Kabarett, das sitzt. „Kopfnuss und Konterbier“ Das neue Solo der Münchner Kabarettistin Claudia Pichler – ab Oktober 2026 Charmant im Ton, messerscharf in der Beobachtung: Claudia Pichler nimmt in ihrem neuen Programm das Leben unter die Lupe – mit trockenem Humor, bayerischem Sprachwitz und klarem Blick für die kleinen und großen Krisen des Alltags. Wenn die Welt aus den Fugen gerät, hilft vielleicht ein Konterbier – oder einfach ein Abend mit kabarettistischem Tiefgang, bissigen Pointen und einer großen Portion Menschlichkeit. Fein, frech, philosophisch – bayerisches Kabarett mit Hirn und Schmäh.   Fotos (c) Catherina Hess

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▣ Martin Schmitt: „Schmitt happens“

MARTIN SCHMITT: SCHMITT HAPPENS „Pointiertes Klavierkabarett, wunderbare Songs und geballte Charmeoffensiven“ „Ein künstlerischer Tausendsassa“ „Das Tier am Klavier“ „Atemberaubende Klavierkunst“ „Virtuos und pointensicher“ was die Presse schreibt, ahnten Schmitts Eltern bereits 1968, als sie meinten: es ist ein kleiner Schmitt für uns, aber ein großer…, naja, so sind ja alle Eltern. 237 % derer übertreiben ja hierbei völlig. Frei nach Goethes Motto „Der Worte sind genug gewechselt, laßt mich auch endlich Tasten sehen“ kommt auch in diesem wortgewaltigen Programm das Klavierspiel nicht zu kurz. Denn das kann er wie kaum ein Zweiter, dieser Mann, der auch nicht annähernd so behämmert ist wie sein Klavier. Zeitgeistige und detaillierte Blicke auf Beziehungen unterschiedlichster Art, die Reise nach innen, Psychotricks, Stimmungsschwankungen, unglaubliche Lebensläufe, zahllose Dialekte – all` das und noch viel mehr in einer Show zusammenzubringen, gelingt dem Bühnenjunkie wie kaum einem Zweiten. Was ihn selbst als Mensch betrifft, ist er sich sicher: es ist alles eine Sache des Betrachtungswinkels. „Ich bin nicht kompliziert, ich bin faszinierend. Ich bin auch nicht wankelmütig, ich bin flexibel.“ Hier kommt er also, der aktuelle Deutsche Kabarettmeister und Gewinner des Fränkischen Kabarettpreises mit seinem 5. Klavierkabarett-Programm. Keine Martinée am Schmittag, sondern ein Abend mit kraftvoller, bayrischer Unterhaltung und unvergleichlichem, bluesgetränktem Klavierspiel. Um mit Horst Hrubesch zu sprechen, sagen wir es in einem Wort: Schmitt happens! Bild (c) L. Wunderlich

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▣ Münchner Harfenquartett

Vier Harfen, grenzenlose Klangwelten: Das Münchner Harfenquartett bringt frischen Wind in die Welt der Harfe und überzeugt mit seinem unkonventionellen Repertoire.Harfe neu definiert – mit sattem Sound und lässigen Grooves. Das Münchner Harfenquartett wurde anlässlich der EXPO 2025 in Osaka gegründet. Dort bereichert es mit außergewöhnlichen Konzerten das Kulturprogramm des deutschen Pavillon. Die vier Harfenistinnen Lara Fonseca (Portugal), Veronika Seiler (Deutschland), Alice Proffit (Frankreich) und Lauren Schrempp (USA) überraschen das Publikum mit einem kreativen und unkonventionellen Repertoire, das die traditionelle Wahrnehmung der Harfe völlig neu definiert.Alle Mitglieder des Ensembles sind Absolventinnen renommierter Hochschulen in München, Nürnberg und Salzburg. Mit ihrer Darbietung spannen die Künstlerinnen einen weiten musikalischen Bogen über verschiedene Genres von Musik der Klassik und Romantik bis hin zu Pop, Latin und Jazz. Die Werke, die eigens für das Quartett arrangiert werden, stammen aus der Feder des international anerkannten Komponisten Willi Maerz, einem Spezialisten für Harfenensembles.Das Münchner Harfenquartett verfolgt mit seinem Programm einen mutigen, innovativen Ansatz, der Grenzen überwindet und neue klangliche Horizonte eröffnet.Harfenmusik in neuer Dimension! Foto (c) Maik Musall

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▣ Franziska Wanninger: Wenn du wen brauchst, ruf mich nicht an

Franziska Wanninger Wenn du wen brauchst, ruf mich nicht an Die Telefonleitungen glühen, denn Franziska Wanninger bringt nach ihrem Erfolgsabend „Für mich soll’s rote Rosen hageln“ ein neues Kabarettprogramm raus! „Wenn du wen brauchst, ruf mich nicht an“ ist eine kurzweilige Melange von erfrischender Ehrlichkeit. Denn wer gibt schon gern zu, dass die eigenen Ratschläge öfter mal nach hinten los gehen. Schließlich sind alle Paare, bei denen die preisgekrönte Kabarettistin Trauzeugin war, längst wieder geschieden. Geboren im Aszendenten „ein Wunschkind warst du nicht“, dafür ausgestattet mit einer gehörigen Portion Humor, hat Franziska Wanninger schon früh gelernt, widrige Umstände in herrlich komische Geschichten zu verwandeln. Sie erzählt von der Lässigkeit des Älterwerdens, viel zu früh gestorbenen Goldfischen und den Abgründen ihrer ganz und gar nicht normalen Familie. Freuen Sie sich auf einen lustigen Abend, umrahmt von schmetterndem Gesang, gespickt mit pointierten Abhandlungen über nichts Geringeres als das Leben an sich: Umzüge, Hotelbetten, die Liebe, das Glück und der Tod! Und das Glück, zwar schon über 40, aber wenigstens noch nicht tot zu sein. Charmant und mit großer schauspielerischer Komik reißt „La Wanninger“ in gewohnter Manier ihr Publikum mit und lässt es teilhaben an ihren großartig ersponnenen doppelbödigen Figuren. Und sind wir uns mal ehrlich: Anstrengende Zeiten verlangen nach leichtfüßigen Abenden. Bei aller Bescheidenheit, aber ein Abend bei Franziska Wanninger ist wie eine willkommene Auszeit und außerdem mindestens so nachhaltig wie der Hochzeitsschrank von Tante Traudl. Lauschen Sie den urkomischen Geschichten dieser bayerischen Granate. Schreien Sie, lachen Sie, toben Sie! Aber rufen Sie bloß nicht bei ihr an. „Wie locker hingeworfen wirkt ihr mit mehreren Songs aufgelockertes Programm, als ob ihr mindestens die Hälfte der Pointen spontan auf der Bühne eingefallen ist. Erst ganz allmählich bemerkt man, wie geschickt und klug die Gags aufgebaut und entwickelt sind.“ (Münchner Merkur) „Wanninger setzt Pausen und Pointen im richtigen Moment, verliert nie den roten Faden und zeichnet einen unvergesslichen Charakter nach dem anderen.“ (Süddeutsche Zeitung)

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▣ Lesung: Anton Leiss-Huber: Der Große UfA-Bluff

Der Film ihres Lebens! Anton Leiss-Huber: Der Große UfA-Bluff Roman nach einer wahren Begebenheit Mit seinem ersten historischen Roman »Der großen UfA-Bluff« nimmt uns der Schriftsteller und Hörspielautor Anton Leiss-Huber mit auf eine Zeitreise in das Jahr 1945. Während die Propagandamaschinerie weiter vom baldigen Endsieg spricht, haben Volk und Armee den Glauben daran längst verloren. Bevor die Sowjets Berlin einnehmen, plant die SS eine Nacht der langen Messer. Unbequeme Künstler, Abweichler und deren Familien stehen auf einer Todesliste. Eberhard Schmidt, Produktionsleiter der UfA, schmiedet einen kühnen Plan: Da der deutsche Endsieg bevorstehe, sollen als Beweis für den Glauben daran weiter deutsche Filme hergestellt werden. Für die Aufnahmen wollen sie nach Tirol, da Berlin zu unsicher ist. Lisa und Luis arbeiten für die UfA in Babelsberg, als Schmidt sie wegen seines Plans anspricht. Gemeinsam nehmen sie den gefährlichen Weg auf sich. Schmidts Team versucht, den Schein der Dreharbeiten vor den Einheimischen zu wahren, doch mehrmals drohen sie durch Unvorsichtigkeit aufzufliegen. Sie haben nicht einmal Filmmaterial bei sich. Können sie ihren Bluff aufrechterhalten, bis der Krieg vorbei ist? Basierend auf einer wahren Geschichte erzählt Anton Leiss-Huber eine packende Geschichte von Überlebenskampf, Liebe und Widerstand. »Der große UfA-Bluff« wurde mit dem Förderstipendium Literatur des Freistaats Bayern 2022 ausgezeichnet. Der Autor Anton Leiss-Huber wurde im oberbayerischen Altötting geboren. Er ist studierter Opernsänger und Schauspieler. Einem breiten Publikum wurde er in den letzten Jahren vor allem durch seine Auftritte im deutschen Fernsehen bekannt. Man kennt ihn aus der Musiksendung des BR-Fernsehens »Brettl-Spitzen«, der bayerischen Kultserie »Im Schleudergang«,verschiedenen Dokumentationen und unter-schiedlichen Radiosendungen auf BR-Heimat. Seit 2015 schreibt er die Krimi-Serie über den jungen Oberkommissar Max Kramer und dessen Ex-Freundin, die Novizin Maria Evita, Handlungsort ist dabei seine Geburtsstadt Altötting. »Der große Ufa-Bluff ist sein erster historischer Roman, für den er mit dem Förderstipendium Literatur des Freistaats Bayern 2022 ausgezeichnet wurde. 6 Fragen an den Autor Anton, Du bist Opernsänger und Schauspieler. Das Publikum kennt Dich auch aus der Musiksendung »Brettl-Spitzen« und der Kultserie »Im Schleudergang«. Seit einigen Jahres bist Du auch Buchautor? Wie kamst Du zum Schreiben? In meinem Anfänger-Engagement als Tenor an einem deutschen Theater bin ich leider so krank geworden, dass mir mein Arzt eine sechswöchige Bettruhe verordnete. Ich lag in meinem WG-Zimmer sah zwei Tage Fernsehen, starrte meine Decke an und begann aus Langeweile, meinen ersten Roman „Gnadenort“ zu schreiben. Den legte ich wieder gesundet meinem Vater zu seinem 70. Geburtstag aufs Kopfkissen. Dass diesen dann ein Verlag kaufen würde, daran habe ich in dieser Situation noch gar nicht gedacht. Nach Deiner Krimi-Serie über den Oberkommissar Max Kramer erscheint nun Dein erster historischer Roman. Mit dem »Großen UfA-Bluff« nimmst Du uns mit auf eine Zeitreise in das Jahr 1945. Was interessiert Dich an dieser Zeit? Als Künstler frage ich mich natürlich: „Wie hätte ich in dieser Zeit gehandelt?“ Wäre ich gegen die Nazis aufgestanden, hätte ich das Land verlassen, die innere Emigration gewählt oder stillschweigend alles abgenickt, um weiter arbeiten zu können. Basierend auf einer wahren Geschichte erzählst Du uns von einer UfA-Crew, die eine Filmproduktion fingiert, um der Gestapo zu entkommen. Wie bist Du auf diese Geschichte gestoßen? Was fasziniert Dich an dieser Geschichte? Tatsächlich durch das Fernsehen. Im ARD Zweiteiler „Kästner und der kleine Dienstag“ gibt es in der letzten Minute eine Anspielung auf den großen UfA-Bluff. Ich bin sofort hellhörig geworden! Umgehend begann ich mit der Recherche, was es damit auf sich haben könnte und ob es sich wirklich um eine wahre Geschichte handelt. Ich bin fündig geworden und war „on fire“. Eine unfassbar spannenden und dreiste Geschichte, was Menschen auf sich nehmen, um zu überleben! Du stellt Deinem Roman das Zitat von Erich Kästner aus Notabene 45 voran „Der Zweck heiligt die Mittel. Auch die Schlafmittel.“ Welche Rolle spielt Kästner in Deinem Roman? Kästner taucht nur am Rande auf. Aber seine Tagebücher, die er unter dem Titel „Notabene 45“ herausgegeben hat, waren meine wichtigste Recherchequelle. Darin beschreibt er detailliert, wie es sich damals abgespielt hat. Dieses Täuschungsmanöver hat nicht nur ihm das Leben gerettet. Neben Erich Kästner tauchen weitere historische Figuren, wie Eberhard Schmidt der UfA-Produktionsleiter und Organisator des Bluffs, Elisabeth Flickenschild, Gustaf Gründgens, Joseph Goebbels und Joachim von Ribbentrop, in Deinem Roman auf. Welche Herausforderung war es für Dich, die fiktive Erzählung mit den realen Ereignissen zu verbinden? Wie bist Du bei der Recherche vorgegangen? Die größte Herausforderung war, mich durch die brechreizerregnden Reden Joseph Goebbels zu quälen. Selten so einen Schwachsinn gelesen! Aber für die Schilderung der Zeit und auch mein Verständnis für diese war es unerlässlich. Ich habe Biografien der beschriebenen historischen Persönlichkeiten gewältzt und sofern auf youtube oder im Archiv erhältlich Interviews mit diesen angesehen. Meinen größten Spaß hatte ich mit den Auftritten von Marika Rökk im deutschen Fernsehen, sie taucht nämlich ebenfalls in Mayrhofen auf und geht meinen Protagonisten gehörig auf die Nerven. Das ist leider auch wahr. Was werden wir als nächstes vom Autor Anton Leiss-Huber lesen? Natürlich meine wöchentliche „Monaco-Glosse“ in der Münchner Abendzeitung. Gerade schreibe ich über meine Midlife-Crisis und meine grillenden Nachbarn. Und literarisch habe ich einen neuen Krimi aus München und einen Thriller aus dem Berlin der 50er Jahre in der Pipeline. Der Thriller befasst sich wieder mit einer wahren Begebenheit. Die Lesung findet in der Gemeindebücherei statt. ©Johann Bentele

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▣ Sternschnuppe: Winterlieder

Das vorweihnachtliche Familien-Konzert Sternschnuppe Lieder sind aus den Kinder- und Wohnzimmern längst nicht mehr wegzudenken. Jetzt laden die bekannten Kinderliedermacher Margit Sarholz und Werner Meier wieder ein zum gemütlichen Winterlieder-Konzert für die ganze Familie. Mit ihrer flockig-lockeren Mischung aus still-verschmitzten Liedern und schmunzel-leichten Geschichten verzaubern sie im Nu Eltern wie Kinder und nehmen alle mit auf eine stimmungsvolle und humorvolle Reise in die Sternschnuppe-Winter-Weihnachts-Welt. Da singen alle lauthals »Aus der Bahn!« beim Schlittenfahrn und klatschen sich beim »Schneemobaun-Zwiefachen« die Hände wieder warm, laufen zusammen »Barfuaß im Schnee«, tanzen mit dem Schneemo Willi in der Winter-Vollmondnacht übers Eis und fliegen mit dem Kanapee bis zu Eski-Mo und Eski-Frau. Mmh, da riecht‘s auf einmal nach Omas Bratäpfeln und schon ein bisschen wie Weihnachten. Aber vorher kommt erst noch der Nikolaus! Was der wohl alles in seinem goldenen Buch stehen hat?! »Aber liaba, guada Nikolo, Du woaßt doch gwiss, wia schwar des Oiwei-Bravsei is! « bayerisch • herzlich • heimelig Ein Familien-Konzert, das einfach gut tut im vorweihnachtlichen Trubel. Ideal für Grundschulkinder – Empfohlenes Mindestalter ab 4 Jahre Spieldauer: ca. 90 Minuten (incl. Pause)

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▣ Podium junger Talente

Mit Alumni und Schülerinnen und Schülern der Musikschule Eching Im Rahmen des Podiums junger Talente präsentieren vielversprechende NachwuchskünstlerInnen, die mit Leidenschaft und Hingabe ihre Musikstücke darbieten ihr außergewöhnliches Talent. Viele der jungen MusikerInnen sind mehrfache Preisträger des renommierten Wett­bewerbs “Jugend musiziert” und erzielten in den letzten Jahren herausragende Leistungen. Das Konzert bietet einen Einblick in die musikalische Vielfalt der Musikschule Eching mit ehemaligen und aktuellen SchülerInnen und ist ein Highlight für Musikliebhaber und Unterstützer der jungen KünstlerInnen. Lassen Sie sich vom hohen Niveau beeindrucken und begeistern! Eintritt frei – um Anmeldung wird gebeten

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